Was die GraalVM nativ schon so alles kann

Die GraalVM ist der neue Stern am Java-Himmel. Neben ihrer Mehrsprachigkeit kann die GraalVM aber noch mehr, nämlich native Executables erzeugen. Da Java aber eine hochdynamische Sprache ist, können viele Spracheigenschaften (Reflection, Klassen zur Laufzeit nachladen, Dynamic Proxy, Invoke Dynamic ...) nicht so einfach zur Compile-Zeit umgesetzt werden, zumindest nicht "out of the box". Damit ist die GraalVM mit ihren nativen Images KEINE Java-VM!

Dass man trotzdem tolle Dinge mit der GraalVM machen kann, beweist z.B. Quarkus, ein relativ neues Projekt von Red Hat, das aber schon viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es kann neben einer Standard-VM alternativ auch die GraalVM verwenden, um damit dann native Executables zu erzeugen.

Im Talk schauen wir uns hauptsächlich an, was die GraalVM in Bezug auf das Erzeugen nativer Executables schon so alles kann, aber auch, was sie (wahrscheinlich) nie können wird.

Vorkenntnisse

Java-Kenntnisse

Lernziele

Nach dem Talk können Teilnehmer bewerten, ob sie sich die GraalVM im Detail anschauen sollten oder doch lieber bei ihrem geliebten OpenJDK (o.Ä.) bleibt.

 

Speaker

 

Bernd Müller
Bernd Müller arbeitete nach seinem Studium der Informatik und der Promotion für die IBM und die HDI Informationssysteme. Er ist Professor, Geschäftsführer, Autor mehrerer Bücher zu den Themen JSF und JPA sowie Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.

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